Ein Loch in der Mauer eröffnet neue Perspektiven

Ein Loch in der Mauer eröffnet neue Perspektiven

Dieses Loch in der Mauer sorgte für einige Freude bei Architekten und Schwestern. Der Kloster-Hausmeister selbst legte Hand an, um in die Fundamentmauer unter der Apsis der Franziskuskapelle einen Durchbruch zu stemmen. Dahinter offenbarte sich den neugierigen Blicken von Architekten und Hausmeister – ein Hohlraum. Darauf hatten alle gehofft, denn die Pläne für den neuen Ort der Stille an der Stelle der heutigen Pilgerstätte sehen hier den neuen Brunnenraum vor. Jetzt ist klar, dass der dafür notwendige Raum zwar mit Schutt und Schotter verfüllt, aber er er ist tatsächlich vorhanden.

Die Erforschung der Baugeschichte des Klosters und die Planung des Umbaus glich häufig einer Detektivarbeit. Über ein Jahr lang wurde an vielen Stellen der Boden oder Mauern geöffnet und die zahlreichen unterschiedlichen Schichten und Baustoffe aufgenommen, dokumentiert und erforscht. So öffnete sich die Geschichte des Klosters wie ein Bilderbuch und brachte manche Überraschungen mit sich. Die lange Geschichte des Klosters wollen die Franziskanerinnen mit ihrem Klosterbergprojekt bewahren und weiterschreiben. Damit das Kloster auch in Zukunft ein Ort für die Menschen ist, einfach offen und nah.

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