Der Raum erhält seine historischen Proportionen zurück. Die Kapelle vermittelt ein Gefühl des Umschlossen- und Geborgensein.

Die Franziskuskapelle

Das spirituelle Herz unserer Gemeinschaft und des Klosters ist zukünftig die Franziskuskapelle. Sie war die erste eigene Kirche der Schwestern an diesem Ort. Nach über 100 Jahren, in denen die heutige Mutterhauskapelle diese Funktion innehatte, kehrt die Gemeinschaft wieder zurück in die Franziskuskapelle. Und nicht nur das – wir wollen die Kapelle zukünftig mit unseren Gästen und Besuchern teilen, ihnen Anteil geben an unserem Glauben und unserer Spiritualität.

Eine Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte

Unsere Franziskuskapelle wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut, dem Zeitgeschmack und den liturgischen Bedürfnissen angepasst.

Namhafte Künstler haben sie mitgestaltet: Alfred Appenzeller, der Kirchen in der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart und darüber hinaus ausgestattet hat. Ebenfalls über die Grenzen der Diözese hinaus bekannt sind die Künstler Hubert Elsässer, Julia Elsässer-Eckert, Gerhard und Sabine Tagwerker.

1877
1877 Bau der Franziskuskapelle
1897 Erweiterungspläne
1912 Neubau der Mutterhauskapelle
1929 Umbau und Vergrößerung
1932 Erste große Renovierung
1951 Instandsetzung
1961 Modernisierung und Umgestaltung
Um 1965 Umsetzung der Liturgiereform
1996 Letzte große Umgestaltung
2020
2020 Vision der Franziskuskapelle

Fotos: Archiv Kloster Reute

Der neue Kirchenraum - ein gemeinsamer Ort der Spiritualität

In einem intensiven Prozess haben wir uns mit der zukünftigen Gestalt unserer Franziskuskapelle beschäftigt.
Heute beherbergt die Kapelle Bauformen und Ausstattung aus über 140 Jahren Bau-, Entwicklungs- und Nutzungsgeschichte. Sie zeigt in ihrer heutigen Erscheinung ihre Brüche und Widersprüche. Wir wollen diese überlieferte Form der Kapelle behutsam in die Zukunft hinein weiterentwickeln.
Die Erhaltung der denkmalgeschützten historischen Bausubstanz liegt uns ebenso am Herzen wie die Schaffung eines zeitgemäßen Raums, der unterschiedliche gottesdienstliche Bedürfnisse und Formen ermöglicht.

Fotos: Braunger Wörtz Architekten, Blaustein

Der Ort des Fundamentes - Ein Weg zum Brunnen des lebendigen Wassers

Die Franziskuskapelle steht auf festen Grundmauern. Der Raum zwischen den Fundamenten der Franziskuskapelle birgt einen besonderen Schatz. Hier befindet sich der Stein, auf dem die Gute Beth in einer Vision den Hinweis auf eine Wasserader empfing und hier befindet sich noch heute der Brunnen, den ihre Mitschwestern daraufhin gruben und auf Wasser stießen. 
Der Fundamentsockel wird in der Zukunftsvision des Klosterbergs Ort der Stille sein. Er wird mit der Franziskuskapelle über einen Zugang verbunden und auch die unter der Kapelle liegenden Räume werden zu einem gesamtheitlichen Ort verbunden. Hier werden die Besucher zu den Grundfragen und Wurzeln der franziskanischen Spiritualität hingeführt, hier werden die Fundamente des Glaubens und der Spiritualität erfahrbar und sichtbar.

Fotos: Braunger Wörtz Architekten, Blaustein

„Wir tragen Ihre Anliegen mit, erschließen Ihnen unsere Frömmigkeit und rücken so näher zusammen. Ich freue mich, mit und neben Ihnen zu beten, zu singen und dabei Gott zu loben.“

Sr. M. Franziska

Galerie - die Franziskuskapelle heute

Fotos: Claus Mellinger

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