Holz, Kalk und Lehm – auf den Spuren nachhaltigen Bauens

Holz, Kalk und Lehm – auf den Spuren nachhaltigen Bauens

Dass Baumaterialien eine hohe sinnliche Qualität haben können, haben die Mitglieder der Projektgruppe im Kloster Reute jüngst erleben können. Bei einer Exkursion zu vier Stationen in Vorarlberg haben sie Beispiele für nachhaltiges Bauen unter die Lupe genommen. Sachkundig vorbereitet und begleitet von den Architekten des Büros Braunger Wörtz Architekten ging es neben den baulichen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch um das sinnliche Erleben von Naturhölzern, Kalk- und Lehmputz oder Stampflehm. Dass diese Materialien sich nicht nur gut anfühlen, sondern auch handfeste Vorteile in puncto Raumklima, Wohnqualität und Haltbarkeit haben, war vor Ort von den Bewohnern und Benutzern zu erfahren.

Franziskanisches Bauen bedeutet vor allem nachhaltiges Bauen in Einklang mit der Schöpfung und in Respekt vor nachfolgenden Generationen. Dabei spielen Aspekte wie Lieferwege, An- und Abbaubedingungen der Materialien, CO2-Bilanz, Haltbarkeit u.a. eine wichtige Rolle. Vor Ort konnten die Schwestern aber auch die Umsetzung dieser Prinzipien in den Gebäuden erleben und sich von der besonderen Wirkung natürlicher und naturbelassener Materialien im Kontext zur Architektur inspirieren lassen – zum Beispiel von einer Wand aus Stampflehm, wie sie auf dem Foto zu sehen ist.

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