Mit Kreativität und Kooperation Zukunftsweisendes leisten

Mit Kreativität und Kooperation Zukunftsweisendes leisten

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, hat das Kloster Reute besucht. Das Projekt des klosternahen Wohnens im Mutterhaus wird vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen als herausragende Initiative im Rahmen der Patenschaft Innovativ Wohnen mit insgesamt 720 000 Euro finanziell unterstützt. Am Mittwoch machte sich Ministerin Razavi selbst ein Bild vom Projekt und den aktuellen Planungen. „In einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum auch hier in Reute knapp ist, ist dieses Projekt wegweisend“, so die Ministerin. „Die Franziskanerinnen öffnen ihr Haus für die Menschen, die in Gemeinschaft leben möchten, integrieren dieses Projekt zugleich in die Entwicklung eines ganzen Quartiers und schaffen damit einen Wohn- und Lebensraum, der Menschen eine Heimat werden kann.“

Beim Rundgang der Besucher durch das Kloster und an die zukünftigen Quartiersflächen zeigte sich Ministerin Razavi beeindruckt vom Projekt und der Energie, mit der die Franziskanerinnen an ihr Projekt gehen. „Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt in der Förderung haben, denn es zeigt, wie mit Kreativität und Kooperation zukunftsweisendes geleistet werden kann.“

Das große Interesse an diesem Quartier im Herzen von Reute unterstrich Oberbürgermeister Matthias Henne, der mit Ortsvorsteher Achim Strobel ebenfalls zum Besuch der Ministerin ins Kloster gekommen war. Am Ende hatte der Oberbürgermeister noch eine Überraschung parat. Er konnte die Baugenehmigung für die neue Aussegnungshalle auf dem Klosterfriedhof überreichen. Der Neubau ist notwendig, weil der bestehende Raum im Mutterhaus zum neuen Eingangsbereich für das klosternahe Wohnen umgebaut wird. „Jetzt kann es losgehen, das ist der Startschuss für den Umbau des Mutterhauses“, freute sich Sr. Maria Hanna, die die Baugenehmigung von Matthias Henne entgegennahm.

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